Fauna im Baybachtal

 

Im Baybachtal gibt viele Pflanzen und Pflanzenarten, die anderswo als ausgestorben gelten, bzw. mit Mühe wieder angesiedelt werden. Ich möchte hier nicht im Einzelnen darauf eingehen, sondern nur ein paar besondere aufzeigen :
Heracleum-Gigantum, auch bekannt als sibirischer Riesenbärenklau.

Diese zweijährigen  Pflanzen stehen am Bachufer auf Wiesen oder in der Gemeinschaft mit Brennessel. Höhen um /über 2m sind keine Seltenheit. Im ersten Jahr sind nur die Blätter zu sehen, die Pflanze wächst unterirdisch, im zweiten Jahr werden weisse, süßlich riechende Dolden geschoben. Die Pflanze zieht sehr viele Fliegen und Hummeln an, Bienen habe ich nur selten auf Ihr beobachtet. 

Diese Pflanzen sind GIFTIG.

Berührungen mit der bloßen Haut führen zu dem sog. Photosynthesichen Effekt. 

Die Berührungstelle wird zunächst rot, bei Sonnenscheineinwirkung entsteht so etwas wie ein Sonnenbrand, später wird die Haut dort taub, danach bilden sich Bläschen (ähnlich Herpeserkrankung)

(Haus)Gegenmittel: Nach Berührung sofort Stelle mit Seife abwaschen, starke Sonnenschutzcreme auftragen, die Haut nicht mehr der Sonne aussetzen. Manchmal genügt dies. Sollten sich dennoch Bläschen bilden, ist der Hautarzt aufzusuchen.

Am besten einen großen Bogen drum herum machen. Wir haben es, gottseidank, geschafft, den Bestand bis auf ein paar Einzelexemplare zu reduzieren.  ("Schnittzeit" ist  in der ersten Junihälfte, alles andere ist sinnlos, da die Pflanze hartnäckig nachschiebt) 

Wir tun gegen diese Biester unser Möglichstes, diese Pflanzen sind leider sehr hartnäckig.    

 

Im Herbst zeigt sich dem Wanderer ein farbenfrohes Bild. Den "IndianSummer" findet man auch hier!

Springkraut --macht sich langsam  bei uns breit.

Und Herbstzeitlose kommen wieder. Pferdehalter nicht ganz so das wahre, unsere Bienen brauchen jedoch im September Oktober das bisschen Nektar.